Sensomotorische Körpertherapie nach     Dr. Pohl ® (SMKT)

Leidest Du unter chronischen Schmerzen oder unklaren Beschwerden, für die aus ärztlicher Sicht keine Ursache zu finden sind? Oder fühlst Du Dich einfach nur verspannt und unbeweglich? Hast Du häufig Kopfschmerzen? Komme Deinen Beschwerden auf die Spur und finde zurück zu Leichtigkeit, Beweglichkeit, Vitalität und vor allem Lebensfreude!

 

Behandelbare Beschwerden

Die SMKT ist eine körpertherapeu-tische, medikamentfreie Methode zur Behandlung chronischer Beschwerden, bei denen sich organmedizinisch meist kein Befund erheben lässt. Vor allem eignet sie sich zur Behandlung von:

  • Chronischen Schmerzen am Bewegungsapparat
  • Störungen der Beweglichkeit oder des Bewegungsablaufes
  • funktionelle oder psycho-somatische Beschwerden
  • Missempfindungen, Störungen der Körperwahrnehmung
  • Depressionen, Angstzustände

In der Praxis hat sich gezeigt, dass sich all diese Leiden nicht nur in Kopf oder Seele der Betroffenen abspielen, sondern mit chronischen Verspan-nungen in der Muskulatur verbunden sind. Gleichzeitig gibt es Störungen in der Körperwahrnehmung, so dass die Verspannungen dem Bewusstsein nicht zugänglich sind und auch nicht einfach bewusst aufgelöst werden können. Es handelt sich also um Sensomotorische Störungen, d.h. um Störungen der Körperwahrnehmung, Bewegung und Steuerung.

Umfassende Informationen findest Du auf der ausführlichen Homepage des Körpertherapiezentrums von Dr. Helga Pohl oder in Ihrem Buch "unerklärliche Beschwerden".

Die ineinandergreifen- den Therapieverfahren

Die SMKT besteht aus folgenden ineinandergreifenden Verfahren:

  • Pandiculations nach Thomas Hanna (Hanna Somatics)
  • Aktive Schmerz- oder Myogelosen- behandlung der Muskulatur
  • Bindegewebsbehandlung der Haut und Unterhaut
  • Sensomotorische Uebungen
  • Körperbewusstseinstraining

Mit den Pandiculations nach Thomas Hanna (Hanna Somatics) lernt man unwillkürlich angespannte Muskeln, die man bewusst nicht entspannen kann zunächst noch stärker anzuziehen und dann allmählich die Spannung zurück zu nehmen, bis die Muskeln sich entspan- nen. Im Idealfall lassen sie sich dann wieder in vollem Umfang bewusst bewegen und sind wieder voll spürbar. Das Verfahren ähnelt etwas der Progressiven Muskelentspannung nach Jacobsen, richtet sich aber noch geziel- ter und direkter auf die indviduellen Spannungsmuster des Patienten.

 

Sind die Pandiculations noch nicht aus- reichend zur Lösung der Muskelver-spannung und der Wahrnehmungsstö- rung, lassen sich meist noch punktuelle Verspannungen in Muskulatur und/oder Bindegewebe / Faszien finden. In diesen Fällen ergänzt man die Pandiculations um

  • eine aktive Triggerpunkt- oder Myogelosenbehandlung der Muskulatur und/oder
  • eine Bindegewebs- / Faszien-behandlung der Haut und Unterhaut

Sensomotorische Uebungen und koerper-bewusstseinstraining

Die sensomotorischen Uebungen sowie das Körperbewusstseins-training zieht sich als roter Faden von Anfang bis Ende durch die ganze Behandlung und verlangt die Einsatz-bereitschaft von Dir!

 

Achtsamkeit und Verständnis der eige- nen Alltagsbewegung sind das „A und O“ und tragen ganz wesentlich zum Erfolg der Behandlung bei.

 

Sensomotorische Uebungen:

Diese Uebungen werden meist im Liegen ausgeführt und zwar langsam und mit grosser Achtsamkeit, d.h. es geht wieder darum zu spüren, was man tut. Auch hier geht man meist zunächst in die stärkere Anspannung und löst sie allmählich in der Bewegung. Die Uebungen können auch in der Gruppe (siehe Kurse) eingeübt und zuhause einzeln fortgeführt werden.

 

Körperbewusstseinstraining:

Durch das Spüren am eigenen Leibe erkennst Du allmählich, dass Deine „Erkrankung“ nicht etwas ist, was Du hast, sondern etwas, was Du unbewusst tust. In vollem Umfang ist dies erst durchführbar, wenn die Muskulatur durch die Behandlung wieder willkürlich steuer- bar ist. Du lernst wahrzunehmen, wie und was Du in Deinem Alltag und vor allem in Belastungssituationen jeweils unwillkürlich angespannt hälst und wie Du selbst aus solchen Anspannungen wieder herauskommst bzw. sie überhaupt vermeiden kannst.